Klappt und schmeckt der Backpapier-Döner wirklich?

Klappt und schmeckt der Backpapier-Döner wirklich?

In den sozialen Netzwerken auf TikTok und Instagram sieht man ihn überall, den Backpapier-Döner oder auch Rolldöner, den man selbst machen kann. Das bedeutet, man macht das Fleisch wie vom Dönerspieß selbst, allerdings im häuslichen Backofen. 


Lohnt es sich Dönerfleisch selbst zu machen?


Der größte Vorteil des selbst gemachten Dönerfleisch ist, dass man weiß was drin ist und selbst über die Qualität des Fleisches entscheiden kann. Und da es eine ganze Menge ist, kann man ca. vier Döner damit füllen und kostentechnisch so etwas sparen kann, wenn man ihn komplett selbst macht. 

Döner selbst machen




Wir essen gerne Döner und machen sie seit einigen Jahren tatsächlich nur noch selbst. Bisher nehmen wir dafür immer ein veganes „Gyrosfleisch“ aus Seitan, das alle in unserer Familie gerne essen, obwohl wir keine Veganer oder Vegetarier sind. Dieser Link ist ein Partnerlink und nur damit Ihr sehen könnt, welches es ist. Wir kaufen es immer im Biomarkt, unter dem Link sind die Preise für Großpackungen. Daher bitte nicht wundern. 

Rolldöner oder Backpapier-Döner 


Nun habe ich also die Zutaten gekauft und den Rolldöner oder auch Backpapier-Döner selbst gemacht. Bei dem Backpapier {Partnerlink als Beispiel, gibt's auch in Bio- und Supermärkten} würde ich tatsächlich darauf achten, dass sie ohne PFAs sind, da es ja zusammen mit den Zutaten stark erhitzt wird. Damit das Fleisch nicht festklebt, könnt Ihr es leicht mit Olivenöl einstreichen. 



Zutaten für das selbst gemachte Dönerfleisch

Ihr braucht: 

500 Gramm Rinderhackfleisch {wir haben Bio Fleisch genommen}

1 ½ TL Paprikagewürz

1 ½ TL Salz

½ TL Pfeffer

½ TL Knoblauchpulver 

½ TL Kreuzkümmel fein gemahlen 

Eine Zwiebel {klein geschnitten} 

2 TL puren Joghurt 

So wird das selbst gemachte Dönerfleisch gemacht: 


Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. 

Alle Zutaten zusammen in einem Mixer geben und mixen, so dass eine feine Masse entsteht. Diese in zwei gleichgroße Teile teilen und auf jeweils ein Backpapier geben. Mit einem Messer schon etwas glattstreichen. Auf beide Backpapiere noch mal ein Backpapier legen und mit einem Nudelholz ganz dünn ausrollen. 



Mein Tipp: Ich hatte die Masse auf ein Backkapier verstrichen und eine Rolle daraus gemacht, aber im Endeffekt war sie uns für Dönerfleisch zu dick. Daher empfehle ich Euch aus den Zutaten zwei Rollen zu machen. 

Danach wird das Backpapier wieder vorsichtig abgezogen und das Fleisch mit dem unteren Backpapier ganz schmal aufgerollt. 

 


Beide Rollen legt Ihr auf ein Backblech und gebt sie für 30 Minuten in den Ofen. Dabei tritt einiges an Fett auf das Backblech aus. 

In der gleichen Zeit habe ich die Fladenbrote gemacht und sie nach 15 Minuten mit in den Ofen gegeben, so dass alles gleichzeitig fertig war. Ich mache sie gerne selbst, man kann die kleinen Brote aber auch fertig kaufen. In dieser Zeit hat man auch die Möglichkeiten die restlichen Zutaten für den Döner zu waschen und zu schneiden. 



Wir hatten zu unseren Dönern: 

Salat, Paprika, Tomaten , Gurke 

Verschiedene Soßen {Tzaziki und Aioli}, Krautsalat, Oliven, Peperoni und Schafskäse von einem türkischen Stand. 

Nach dem Backen rollt man das Fleisch aus dem Backpapier, vorsicht es ist fettig und läuft auch etwas raus. Das Fleisch wird dann kreuz und quer klein geschnitten, so dass man auch die Optik von Dönerfleisch hat. Wie bereits geschrieben, fand ich unseres etwas zu dick. Das sollte bei zwei Rollen ganz anders aussehen. Geschmacklich war es super und schmeckt uns auch so richtig nach Gyrosfleisch. 

 

Lohnt es sich, den viralen Döner nachzumachen? 


Lohnt es sich nun alles selbst zu machen? Wenn Ihr wissen wollt, was in Eurem Döner alles drin ist und welche Qualität das Fleisch hat, auf jeden Fall! Ansonsten ist es sehr viel Vorbereitung und im Nachhinein viel Abwasch, denn der Mixer und das Backblech mit dem Fleisch müssen auch abgewaschen werden. Dazu muss viel geschnitten werden. 

Würden wir den Döner mit dem Backpapier-Fleisch wieder machen? 




Ja mein Mann und ich auf jeden Fall! Geschmacklich fanden wir es gut, es müsste beim nächsten Mal nur dünner sein. Also bei der Menge zwei statt einer Rolle! Unsere Kids bevorzugen aber tatsächlich die Gyros Variante aus Seitan. 

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es Euch schmecken, 



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